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TEDDY TODAY: 16. Februar 2022

Heute Abend werden die Goldenen Bären der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin verliehen und auch wir nähern uns mit großen Schritten der TEDDY AWARD Preisverleihung, die Ihr am 18.02. live aus der Berliner Volksbühne streamen könnt.

Vorher gibt es aber noch eine Handvoll Premieren, die Ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Alle Infos zu Spielzeiten und Kinos findet Ihr wie immer weiter unten. 🎬

PREMIEREN:

CONCERNED CITIZEN

Regie: Idan Haguel
Israel, 2022
82′

Film still , Concerned Citizen © Idan Haguel

Ben pflanzt einen Straßenbaum vor seiner Haustür in Neve Sha’anan, einem migrantisch geprägten Stadtteil im Süden Tel Avivs. Das Viertel ist im Aufwind, und Ben hat hier zusammen mit seinem Partner Raz eine Wohnung gekauft und ausgebaut. Das schwule Paar ist in einem geregelten Leben angekommen: Festgelegte Handlungen strukturieren den Tagesablauf und alles ist an seinem vorgesehenen Platz. Zeit, auch den Kinderwunsch anzugehen. Akribisch und gewissenhaft suchen sie nach einer geeigneten Eizellenspenderin und Leihmutter. Als eines Tages ein nachbarschaftlicher Konflikt um den von ihm gepflanzten Baum eskaliert, wird Ben Zeuge brutaler Polizeigewalt an einem Eritreer. Sein Selbstbild und seine Pläne für das gemeinsame Leben mit Raz geraten ins Wanken.
Idan Haguel zeigt ein schwules Mittelschicht-Paar, dessen Bedürfnis nach Selbstverwirklichung den Blick zunehmend verengt und tiefliegende Vorurteile zutage fördert. Gekonnt erzählt er eine Parabel über die Mechanismen der Gentrifizierung, die mit satirischen Untertönen die unbequeme Frage aufwirft: Wie tolerant sind wir selbst eigentlich?

SCREENING TIMES:

16.02. / 16:00 Zoo Palast 1

DIVA

Regie: Nicolas Cilins
Switzerland, 2021
29′

Film still Diva© Nicolas Cilins

Diva ist ein Fanbrief an Diva Cat Thy, eine vietnamesische Transfrau, Imbissbetreiberin und Performerin, die ihren Alltag und die damit verbundenen Herausforderungen öffentlich in den sozialen Medien teilt. Mit dem Ziel, geografische und sprachliche Distanzen zu überwinden, nutzt der französische Regisseur das von Diva und ihrer Community gepostete Bildmaterial, um mit ihr in Kontakt zu treten. Er hat sie nie getroffen, kann aufgrund der Covid-19-Beschränkungen nicht nach Vietnam reisen und ist daher auf seinen Partner, einen Australier vietnamesischer Herkunft, angewiesen, der ihm bei der Übersetzung des Filmmaterials hilft und als Vermittler fungiert. In einer durch Unter- und Übertitel strukturierten Konversation offenbart der Film nicht nur die Bewunderung des Filmemachers für Diva, sondern auch den Prozess, den er und sein Partner durchlaufen, um Divas Leben zu verstehen. Divas Leben auf den Straßen von Saigon als Nudelverkäuferin, online als Social Media-Berühmtheit und auf der Bühne als Bingo-Sängerin und Zirkusartistin ist mit den Prozessen des Betrachtens (oder Beobachtens) und der Übersetzung verwoben sowie mit einer Reflexion über queere Identität, Distanz, Intimität und inkohärente Geschichten. Diva ist ein flüchtiger Moment im Leben einer Frau, der verspricht, eine größere queere und solidarische Gemeinschaft zu erreichen und die Sphären von Online und Realität zu verwischen.

SCREENING TIMES:

16.02. / 20:00 Kino Arsenal 1

16.02. / 21:30 Cubix 9

HOME WHEN YOU RETURN

Regie: Carl Elsaesser
USA, 2021
30′

Film still Home When You Return, © Carl Elsaesser

Eine Doppelbelichtung, ein Porträt eines Körpers, ein Haus, das zwischen seiner narrativen Vergangenheit und seiner buchstäblichen Gegenwart oszilliert. Die melodramatischen Filme der Amateurfilmerin Joan Thurber Baldwin aus den 1950er-Jahren werden psychisch auf das Haus projiziert, in dem meine Großmutter sieben Kinder großzog. Jetzt, nach ihrem Tod, wird es leergeräumt und zum Verkauf angeboten. Unter Beibehaltung der narrativen Strukturen des Melodrams, in dem oft Männer im Zentrum der Handlung stehen, selbst wenn es von Frauen handelt, fordert der Film die Zuschauer*innen auf, wie Thurber in ihrer Einführung sagt, ihre Aufmerksamkeit auf die Peripherien zu richten. (Carl Elsaesser)

SCREENING TIMES:

16.02. / 20:00 Kino Arsenal 1

THE RISING

Regie: Ed Lilly, Thora Hilmarsdottir, Paul Walker and Carl Tibbetts
United Kingdom, 2022
85′

Filmstill The Rising,© Sky UK Limited
Filmstill The Rising © Sky UK Limited

„I’m still here“, schreit die 19-jährige Neve Kelly ihre Mutter an, doch die reagiert nicht. Entsetzt stellt Neve fest, dass sie tot und für die anderen unsichtbar ist. Sie muss dabei zuschauen, wie ihre Familie und Freunde sich Sorgen machen, dass sie nach der Party gestern Nacht nicht wieder aufgetaucht ist. Ungläubig nimmt sie sich ihres geschundenen Körpers an, wäscht das Blut am Hinterkopf ab und wechselt die dreckigen Kleider. Was ist mit ihr passiert? Fest entschlossen, ihren Mörder zu finden, beginnt sie, ihren eigenen Tod zu untersuchen. Dabei stößt sie auf dunkle Geheimnisse und muss daraufhin ihr ganzes Leben und die Menschen, die ihr am nächsten stehen, noch einmal neu bewerten.

The Rising ist eine Adaption der belgischen Mystery-Serie Beau Séjour. Regisseur Ed Lilly und die Creators Pete McTighe und Charlotte Wolf stellen das jugendliche Opfer Neve als Erzählerin ihrer eigenen Geschichte in den Mittelpunkt. Getragen wird die Serie von einem jungen Schauspielensemble um die Dänin Clara Rugaard. Die Whodunnit-Struktur wird mit übernatürlichen und Horror-Elementen angereichert und visuell mit Motocross-Stunts und den imposanten Landschaften des englischen Lake Districts ausgestaltet.

SCREENING TIMES:

16.02. / 18:45 Zoo Palast 1

RERUNS:

Alis
16.02. / 20:00 Urania

Aos dezasseis (At Sixteen)
16.02. / 14:00 Urania
16.02. / 21:30 Cubix 9

Ak, Mark ve Ölüm (Love, Deutschmarks and Death)
16.02. / 17:00 Titania Palast

Blaues Rauschen (Blue Noise)
16.02. / 14:00 Urania
16.02. / 21:30 Cubix 9

Brainwashed: Sex-Camera-Power
16.02. / 15:00 Zoo Palast 2

Fogaréu
16.02. / 12:00 Zoo Palast 2

If from Every Tongue It Drips
16.02. / 14:00 Werkstattkino@silent green

Jail Bird in a Peacock Chair
16.02. / 21:30 Cubix 9

Ladies Only
16.02. / 14:30 Cubix 6

Lay Me by the Shore
16.02. / 11:00 Urania

Queens of the Qing Dynasty
16.02. / 15:00 Cubix 7

Soum
16.02. / 21:30 Cubix 9

Starfuckers
16.02. / 21:30 Cubix 9

Terminal Norte (North Terminal)
16.02. / 17:00 CinemaxX 2

Três tigres tristes (Three Tidy Tigers Tied a Tie Tighter)
16.02. / 20:00 Werkstattkino@silent green

Tytöt tytöt tytöt (Girl Picture)
16.02. / 20:30 Cubix 8

West by God
16.02. / 14:00 Urania

TEDDY TODAY: 12. Februar 2022

Auch am dritten Festivaltag haben wir wieder einige Events für Euch – heute haben alleine zehn unserer TEDDY-Filme Premiere! Eine Liste aller Spielzeiten und Reruns findet Ihr unten👇

Außerdem gibt es heute unseren live TEDDY Talk: The TEDDY Winners Path through a Pandemic. Den Talk könnt Ihr um 16 Uhr live verfolgen unter teddyaward.tv/live.

PREMIEREN:

DREAMING WALLS

Regie: Amélie van Elmbt & Maya Duverdier
Belgium, France, USA, Netherlands, Sweden, 2022
80′

Film still Dreaming Walls, © Clin d’oeil films

Entrückt schwebt die Kamera, wabern Stimmen und Klänge durch die entkernten Räume eines Gebäudes. Archivmaterial legt sich mal als Projektion auf unverputzte Wände, mal als Tonspur unter die Ortsbegehung. Es ist das legendäre Chelsea Hotel, berühmt als Taubenschlag der New Yorker Boheme der 1950er- bis 1980er-Jahre. Außenseiter*innen der bürgerlichen Gesellschaft – Sexarbeiter*innen, Poet*innen, Queers und Künstler*innen – konnten hier günstig unterkommen und Allianzen bilden. Die verbliebenen Mieter*innen aus jener Zeit gewähren Eintritt in ihre Wohnungen und Einblick in ihre Leben. Sie stehen im Mittelpunkt des Films, der die Gegenwart mit den Geistern der Vergangenheit verwebt. Der Abschluss der bereits acht Jahre andauernden Luxussanierung für eine Wiedereröffnung als Hotel wird von einigen Bewohner*innen herbeigesehnt, von anderen mit Sorge erwartet.

Die Filmemacherinnen porträtieren die Widerständigen und die Räume, die sie bewohnen, auf berührende Weise und fangen so ein kaleidoskopisches Zeitbild zwischen Verlustschmerz und Lebensfreude, zwischen Abschied und Unsterblichkeit ein.

SCREENING TIMES:

12.02. / 15:30 International

JAIL BIRD IN A PEACOCK CHAIR

Regie: James Gregory Atkinson
Germany, USA, 2021
4′

Film still Jail Bird in a Peacock Chair, © James Gregory Atkinson

Anhand der Geschichte des ikonischen Pfauenstuhls stellt James Gregory Atkinson in seinem performativen Kurzfilm zeitgenössische soziale Kontexte und historische Konzepte von Identitäten in Frage. Mit dem Ziel, Ideen von Schwarzer Männlichkeit und Widerstand zu untersuchen, setzt sich der Film mit den Ursprüngen des Stuhls in der Zwangsarbeit in philippinischen Gefängnissen, dessen Status als international gehandelter „exotischer“ Ware, dessen Verwendung in der Porträtfotografie und seinen Assoziationen mit radikalen Schwarzen Aktivist*innen wie Huey P. Newton auseinander.

Durch die filmische Choreografie von Körper und Architektur verwebt diese Arbeit einen nichtlinearen, experimentellen Kommentar zum amerikanischen Gefängnis-Industriekomplex mit dem Konzept des Panoptikums und reflektiert sowohl individuelle als auch staatliche Ausnahmezustände.

SCREENING TIMES:

12.02. / 20:00 Werkstattkino@silent green

A LOVE SONG

Regie: Max Walker-Silverman
USA, 2022
81′

Film still A Love Song © Cow Hip Films

Ein einsamer See in der nordamerikanischen Landschaft: Der Sand ist gelb, der Himmel blau, die Berge fern. Weit und breit kein Baum, der Schatten spendet. Hier verbringt Faye in einem Trailer und mit zwei Büchern und einem Radio gemächliche Tage zwischen Vogel- und Sternenbeobachtung. Mit ihrer drahtigen Statur, ihrem wilden, blonden Haar und Händen, denen man ein arbeitsames Leben ansieht, fügt sie sich hier vollkommen ins Bild. Was kaputt geht, repariert sie kurzerhand, und nur, wenn es an der Tür klopft, horcht sie auf. Denn Faye wartet auf Lito. Mit ihm verbindet sie nicht nur eine Liebe in Jugendzeiten, sondern seit einigen Jahren auch ein schmerzlicher Verlust: Beide sind verwitwet.

Mit leisen Tönen und lakonischem Humor erzählt Max Walker-Silverman von kontemplativer Selbstbetrachtung, der Kraft der Liebe und tiefer Wehmut. Hauptdarstellerin Dale Dickey verkörpert Faye in einer berührenden Mischung aus innerer Stärke und Zerbrechlichkeit, die sich auch in der beeindruckenden Naturkulisse und in einem subtilen Soundtrack wiederfindet.

SCREENING TIMES:

12.02. / 19:00 Zoo Palast 1

NEL MIO NOME (Into My Name)

Regie: Nicolò Bassetti
Italy, 2022
93′

Film still Into My Name, © Nuovi Paesaggi Urbani Art Of Panic

Die vier Freunde Nic, Leo, Andrea und Raff erzählen die Geschichten ihrer Gendertransitionen. Sie blicken auf ihre Kindheit und Jugend zurück, teilen persönliche Erinnerungen und Erfahrungen. Alle vier wurden als Mädchen sozialisiert, auch wenn sie nicht immer den gesellschaftlichen Normen von Weiblichkeit entsprachen. Jede ihrer Genderbiografien ist anders, dennoch lassen sich Parallelen erkennen. Das hilft, einander zu verstehen und sich nicht allein zu fühlen. Gespräche mit den Partner*innen, Pronomenwahl, Hormontherapie, OP-Entscheidungen und Behördengänge – die Prozesse sind vielfältig und langwierig. In der streng binären Welt, in der wir leben, ist der Entschluss, die eigene Geschlechtsidentität selbst zu bestimmen, ein subversiver Akt.

Nel mio nome gibt trans Menschen Raum, ihren persönlichen Weg zur eigenen Identität mit ihrem selbstgewählten Namen zu erzählen. Unmittelbar und einfühlsam werden auch die gesellschaftlichen Hürden gezeigt, die für die sozialen, körperlichen und rechtlichen Änderungen überwunden werden müssen.

SCREENING TIMES:

12.02. / 12:30 Zoo Palast 1

SUBLIME

Regie: Mariano Biasin
Argentina, 2022
100′

Film still Sublime, © Tarea Fina

In seinen Träumen rücken der 16-jährige Manu und sein bester Freund Felipe immer näher zueinander, umhüllt von gleißendem Licht, aber zu einem Kuss kommt es nie. Ein irritierendes Begehren, ist Manu doch mit Azul zusammen und plant mit ihr sein erstes Mal. Regisseur Mariano Biasin zeigt in Sublime einen Alltag, unter dessen Oberfläche es brodelt. Das Gefühlschaos äußert sich dabei eher indirekt: Auf der Suche nach den passenden Akkorden für die selbst verfassten Songtexte und in melancholischer Selbstversunkenheit, während der Bandproben mit den anderen Jungs und beim Abendessen mit den Eltern. Vorsichtig, aber zunehmend auch resigniert sucht er nach einer Lösung: Wie lässt sich etwas Kostbares bewahren, das einen gleichzeitig immer stärker in Bedrängnis bringt?

SCREENING TIMES:

12.02. / 20:00 Urania

LE VARIABILI DIPENDENTI (The Dependent Variables)

Regie: Lorenzo Tardella
Italy, 2022
16′

Film still The Dependent Variables,© Sperimentale di Cinematografia

Während ihre Klassenkameraden den Konzertbesuch mit Streichen überbrücken, kommen Pietro und Tommaso sich in der Loge heimlich näher. Zur Komposition Vivaldis berühren sich ihre Lippen. Als Tommaso Pietro kurz darauf zu sich nach Hause einlädt, liegt die Spannung noch in der Luft. Aber schon bald weicht das Verlangen einer Uneindeutigkeit, die insbesondere den sonst eher vorsichtigen Pietro irritiert. Was hatte der Kuss zu bedeuten?

SCREENING TIMES:

12.02. / 14:00 HKW

MARS EXALTÉ (Exalted Mars)

Directed by: Jean-Sébastien Chauvin
France, 2022
18′

Film still Mars Exalté | Exalted Mars, © Venin Films

Eine Großstadt im Morgengrauen: Roten und weißen Blutkörperchen gleich fließt der Verkehr. Ein Mann schläft, eingehüllt in die Dunkelheit – er ist schön, er ist nackt, es ist heiß. Was er träumt, werden wir nie erfahren. Die Sonne geht auf und die Fassaden der Hochhäuser beginnen zu funkeln.

 

SCREENING TIMES:

12.02. / 21:30 Cubix 9

SOUM

Regie: Alice Brygo
France, 2021
31′

Film still Soum, © Fresnoy Studio National des Arts Contemporains – Alice Brygo

Im Schatten kolonialen Vergangenheit und neo-kapitalistischer Gegenwart suchen Inti, Jai und Pauline ihren Platz in einer Welt, die nicht für sie gemacht wurde. Sie ziehen durch die Gegend, um Räume zu finden, in denen sie sich einrichten können. Sie befragen ihre Eltern zu Glaube, Spiritualität, Herkunft und Migrationserfahrungen. Sie besetzen ein leerstehendes Bankgebäude, um es mit ihren Erinnerungen, Träumen und Rollenspielen anzufüllen. Ein Porträt unserer Zeit, das zwischen Dokumentarfilm, Performancekunst und Surrealismus oszilliert.

 

SCREENING TIMES:

12.02. / 12:00 Cubix 6

12.02. / 18:30 Cubix 9

STARFUCKERS

Regie: Antonio Marziale
USA, 2022
14′

Film still starfuckers, © Field Trip

Eine Hollywood-Villa in einer schwülen Sommernacht: Der Callboy tut, wofür er bestellt wurde und schenkt seinem Kunden die Illusion, für die dieser bezahlt hat. „Ich mach dich zum Star“, sagt der Kunde noch, bevor sich das Blatt abrupt wendet und das Machtverhältnis auf den Kopf gestellt wird. Ein Revenge-Movie der queeren Art.

 

SCREENING TIMES:

12.02. / 12:00 Cubix 6

12.02. / 18:30 Cubix 9

RERUNS:

Berdreymi (Beautiful Beings)
12.02. / 21:00 Zoo Palast 2

Jet Lag
12.02. / 11:30 Kino Arsenal 2 (PRESS SCREENING)
12.02. / 18:00 Cubix 6

Mars Exalté (Exalted Mars)
12.02. / 21:30 Cubix 9

Nelly & Nadine
12.02. / 12:00 Zoo Palast 2
12.02. / 18:00 Eva Lichtspiele

Peter von Kant
12.02. / 12:00 Friedrichstadt-Palast

Soum
12.02. / 12:00 Cubix 6
12.02. / 18:30 Cubix 9

Starfuckers
12.02. / 12:00 Cubix 6
12.02. / 18:30 Cubix 9

TEDDY TALKS & PANELS

Alle Talks und Panels im Livestream auf
www.teddyaward.tv/live

Freitag 11.02.2022  – 18:00  Uhr
A TEDDY Jury Reception: 
Die traditionelle Vorstellung unserer TEDDY AWARD Jury Online. Zsombor Bobák im Gespräch mit der Jury des 36. TEDDY AWARD:
Robert Moussa , Joanna Ostrowska, Faridah Gbadamosi & Pepe Ruiloba über ihre Festivals, die Arbeit der TEDDY-Jury und was ein Queer-Filmpreis für sie bedeutet.

Samstag 12.02.2022  – 16:00  Uhr
TEDDY Talk: The TEDDY Winners Path through a Pandemic 
Samuel Girma im Gespräch mit Eliane Raheb & John Greyson  
Ein Gespräch mit Gewinner:innen des letztjährigen TEDDY AWARD darüber, wie der Gewinn des TEDDY AWARDs den Weg ihrer Filme im zweiten Jahr der aktuellen Pandemie beeinflusst hat und mit welchen Herausforderungen und Überraschungen sie und ihre preisgekrönten Filme im Laufe ihrer Festivaltour konfrontiert waren.

Sonntag 13.02.2022  – 16:00  Uhr
TEDDY Talk: Evolving Experimentation  
Toby Ashraf im Gespräch mit  Liz Rosenfeld, Mohammad Shawky Hassan & Gustavo Vinagre 
Filmemacher:innen, die die Norm herausfordern, nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der Form. Ein Gespräch mit drei Filmemacher:innen, deren Werke im Rahmen von Forum und Forum Expanded gezeigt werden, über die Bedeutung von Experimenten im Queer Cinema. Vom Entwicklungsprozess bis zur Geschichte, die die Form diktiert oder umgekehrt und über die Kämpfe, die mit der Entwicklung dieser Kunstform des Geschichtenerzählens verbunden sind. 
 
Sonntag 13.02.2022  – 18:00  Uhr 
DIRECTORS EXCHANGE: Motivations  
Nastaran Tajeri-Foumani im Gespräch mit  Idan Haguel, Alli Haapasalo & Antonio Marziale 
Drei Regisseur:innen, deren Werke bei der 72. Berlinale Premiere feiern, diskutieren die unterschiedlichen Motivationen, die ihre Filme beeinflusst haben. Von der ersten Idee bis zum finalen Schnitt – welche Rolle spielen brandheiße Themen in der Storyline und für die Charaktere? Wie schwierig ist es, komplexe Charaktere mit sozialkritischen Arbeiten zu verbinden?

Montag 14.02.2022  – 18.00 Uhr
Queer Your Program: Online Speedy Film Pitches
(nur mit Voranmeldung)
Moderation: Bartholomew Sammut 
25 Filmschaffende, deren Filme bereit für den Verleih sind, präsentieren ihre Projekte in zweiminütigen Pitches vor Filmverleihern, Programmchefs und Agenten.

20:00  
Queer Industry Reception goes Online
(nur mit Voranmeldung)
Moderation: Bartholomew Sammut 
Einführung: Michael Stütz
 Die jährliche Zusammenkunft von Fachleuten aus der Queer-Film-Branche, von Filmemachern über Programmierer bis hin zu Verleihern und Vertriebsagenten. Was normalerweise persönlich mit einem Glas in der Hand und gekritzelten Namensschildern auf den Hemden geschieht, wird einmal mehr online stattfinden. Wir werden weiterhin als Gemeinschaft zusammenkommen, Kontakte knüpfen und Netzwerke aufbauen, über das vergangene Jahr und die Filme, auf die wir uns freuen, plaudern und etwas dringend benötigte gemeinsame Zeit miteinander verbringen.  

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