Schlagwort-Archive: Queer Film Award

TEDDY TODAY: 20. Februar 2022

Heute endet die Berlinale 2022. Zehn Tage voller Filmpremieren, Interviews und natürlich der Verleihung der GOLDENEN BÄREN und der TEDDY AWARDS. Trotz aller Einschränkungen sind wir glücklich, dass wir mit dem TEDDY ein Zeichen setzen konnten, dass auch ein Virus uns nicht davon abhalten kann, queeres Leben und queere Kreativität und Solidarität zu feiern. Es war uns eine Ehre, mit dem 36. TEDDY AWARD unseren Beitrag zu leisten und einen Regenbogen queerer Freude, Sichtbarkeit und Gemeinschaft mit euch zu teilen.

Auf dass die nächste Berlinale und der nächste TEDDY AWARD wieder zu den glitzernden Events werden, die wir kennen und lieben.

Bleibt fröhlich und gesund – wir sehen uns im Februar 2023! 😘

RERUNS:

Aos dezasseis (At Sixteen)
20.02. / 15:00 CinemaxX 1
20.02. / 15:00 CinemaxX 2
20.02. / 17:30 International

Bashtaalak sa’at (Shall I Compare You to a Summer’s Day?)
20.02. / 21:00 CinemaxX 5

Berdreymi (Beautiful Beings)
20.02. / 20:00 CinemaxX 3

Blaues Rauschen (Blue Noise)
20.02. / 15:00 CinemaxX 1
20.02. / 15:00 CinemaxX 2
20.02. / 17:30 International

Brainwashed: Sex-Camera-Power
20.02. / 14:30 CinemaxX 4

Calcinculo (Swing Ride)
20.02. / 15:00 Zoo Palast 1

Concerned Citizen
20.02. / 20:30 CinemaxX 4

Diva
20.02. / 17:30 International

Dreaming Walls
20.02. / 21:00 Zoo Palast 2

Jail Bird in a Peacock Chair
20.02. / 17:30 International

Ladies Only
20.02. / 11:00 International

A Love Song
20.02. / 12:30 Zoo Palast 1

Nel mio nome (Into My Name)
20.02. / 11:00 Cubix 9

Peter von Kant
20.02. / 18:00 Friedrichstadt-Palast

Queens of the Qing Dynasty
20.02. / 18:00 Akademie der Künste

The Rising
20.02. / 13:45 CinemaxX 9

Sab changa si (All Was Good)
20.02. / 20:00 Werkstattkino@silent green

Soum
20.02. / 15:30 Titania Palast
20.02. / 17:30 International

Starfuckers
20.02. / 15:30 Titania Palast
20.02. / 17:30 International

Le variabili dipendenti (The Dependent Variables)
20.02. / 15:30 Filmtheater am Friedrichshain

West by God
20.02. / 15:00 CinemaxX 1
20.02. / 15:00 CinemaxX 2

TEDDY AWARD 2022: and the winners are…

Diese ganz besondere und andere Ausgabe des TEDDY AWARD geht nun dem Ende zu und wie immer kommt das Beste zum Schluss: jetzt stehen sie fest – die Gewinner:innen des TEDDY AWARD 2022.

Wir freuen uns wahnsinnig mit den frisch gebackenen Preisträger:innen, die in diesem Jahr mit dem 36. TEDDY AWARD ausgezeichnet wurden. Ihre Arbeit verdient es, von der Community und darüber hinaus gefeiert zu werden. 🤩

And the TEDDY AWARD goes to…

SPIELFILM:

TRES TIGRES TRISTES (Three Tidy Tigers Tied a Tie Tighter)
Regie: Gustavo Vinagre

Film still Três tigres tristes, © Cris Lyra


ebenfalls nominiert:

BASHTAALAK SA’AT (Shall I Compare You to a Summer’s Day?)
Regie: Mohammad Shawky Hassan

TYTÖT TYTÖT TYTÖT (Girl Picture)
Regie: Alli Haapasalo

KURZFILM:

MARS EXALTÉ (Exalted Mars)
Regie: Jean-Sébastien Chauvin

Film still Mars Exalté | Exalted Mars, © Venin Films

ebenfalls nominiert:

STARFUCKERS
Regie: Antonio Marziale

WEST BY GOD
Regie: Scott Lazer

DOKUMENTARFILM:

ALIS
Regie: Clare Weiskopf & Nicolás van Hemelryck

Film still Alis, © Casatarantula, deFilm, Pantalla Cines

ebenfalls nominiert:

NEL MIO NOME (Into My Name)
Regie: Nicoló Bassetti

NELLY & NADINE
Regie Magnus Gertten

JURY AWARD:

NELLY & NADINE
Regie: Magnus Gertten

TEDDY TODAY: 17. Februar 2022

Ab heute finden die Publikumstage der Berlinale statt – anstatt, wie üblich, nicht nur am letzten Sonntag der Festspiele, sondern über ganze vier Tage. 🎞

Zeit genug, um all die Filme anzuschauen, in die Ihr es bis jetzt noch nicht geschafft habt. Alle Zeiten und Kinos findet Ihr wie immer unten.

Und nicht vergessen: morgen ab 21 Uhr könnt Ihr die Verleihung der 36. TEDDY AWARDS live streamen. Hier findet Ihr unser großartiges Lineup.

RERUNS:

Alis
17.02. / 15:30 Filmtheater am Friedrichshain

Bashtaalak sa’at (Shall I Compare You to a Summer’s Day?)
17.02. / 21:00 Cubix 7

Berdreymi (Beautiful Beings)
17.02. / 19:00 Zoo Palast 1

Calcinculo (Swing Ride)
17.02. / 17:00 CinemaxX 3

Concerned Citizen
17.02. / 21:00 Zoo Palast 2

Diva
17.02. / 14:00 Werkstattkino@silent green

Dreaming Walls
17.02. / 20:30 CinemaxX 4

Home When You Return
17.02. / 14:00 Werkstattkino@silent green

Jet Lag
17.02. / 15:00 Delphi Filmpalast

Ladies Only
17.02. / 18:00 CinemaxX 1
17.02. / 18:00 CinemaxX 2

Lay Me by the Shore
17.02. / 20:00 Cubix 8

A Love Song
17.02. / 21:00 Titania Palast

Mars Exalté (Exalted Mars)
17.02. / 15:30 Titania Palast

Nel mio nome (Into My Name)
17.02. / 14:00 CinemaxX 3

Nelly & Nadine
17.02. / 20:00 Cubix 9

The Rising
17.02. / 18:00 Zoo Palast 2

Soum
17.02. / 19:00 CinemaxX 9

Starfuckers
17.02. / 19:00 CinemaxX 9

Três tigres tristes (Three Tidy Tigers Tied a Tie Tighter)
17.02. / 17:00 Kino Arsenal 1

Le variabili dipendenti (The Dependent Variables)
17.02. / 11:00 Urania

Viens je t’emmène (Nobody’s Hero)
17.02. / 22:00 Zoo Palast 1

TEDDY TODAY: 16. Februar 2022

Heute Abend werden die Goldenen Bären der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin verliehen und auch wir nähern uns mit großen Schritten der TEDDY AWARD Preisverleihung, die Ihr am 18.02. live aus der Berliner Volksbühne streamen könnt.

Vorher gibt es aber noch eine Handvoll Premieren, die Ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Alle Infos zu Spielzeiten und Kinos findet Ihr wie immer weiter unten. 🎬

PREMIEREN:

CONCERNED CITIZEN

Regie: Idan Haguel
Israel, 2022
82′

Film still , Concerned Citizen © Idan Haguel

Ben pflanzt einen Straßenbaum vor seiner Haustür in Neve Sha’anan, einem migrantisch geprägten Stadtteil im Süden Tel Avivs. Das Viertel ist im Aufwind, und Ben hat hier zusammen mit seinem Partner Raz eine Wohnung gekauft und ausgebaut. Das schwule Paar ist in einem geregelten Leben angekommen: Festgelegte Handlungen strukturieren den Tagesablauf und alles ist an seinem vorgesehenen Platz. Zeit, auch den Kinderwunsch anzugehen. Akribisch und gewissenhaft suchen sie nach einer geeigneten Eizellenspenderin und Leihmutter. Als eines Tages ein nachbarschaftlicher Konflikt um den von ihm gepflanzten Baum eskaliert, wird Ben Zeuge brutaler Polizeigewalt an einem Eritreer. Sein Selbstbild und seine Pläne für das gemeinsame Leben mit Raz geraten ins Wanken.
Idan Haguel zeigt ein schwules Mittelschicht-Paar, dessen Bedürfnis nach Selbstverwirklichung den Blick zunehmend verengt und tiefliegende Vorurteile zutage fördert. Gekonnt erzählt er eine Parabel über die Mechanismen der Gentrifizierung, die mit satirischen Untertönen die unbequeme Frage aufwirft: Wie tolerant sind wir selbst eigentlich?

SCREENING TIMES:

16.02. / 16:00 Zoo Palast 1

DIVA

Regie: Nicolas Cilins
Switzerland, 2021
29′

Film still Diva© Nicolas Cilins

Diva ist ein Fanbrief an Diva Cat Thy, eine vietnamesische Transfrau, Imbissbetreiberin und Performerin, die ihren Alltag und die damit verbundenen Herausforderungen öffentlich in den sozialen Medien teilt. Mit dem Ziel, geografische und sprachliche Distanzen zu überwinden, nutzt der französische Regisseur das von Diva und ihrer Community gepostete Bildmaterial, um mit ihr in Kontakt zu treten. Er hat sie nie getroffen, kann aufgrund der Covid-19-Beschränkungen nicht nach Vietnam reisen und ist daher auf seinen Partner, einen Australier vietnamesischer Herkunft, angewiesen, der ihm bei der Übersetzung des Filmmaterials hilft und als Vermittler fungiert. In einer durch Unter- und Übertitel strukturierten Konversation offenbart der Film nicht nur die Bewunderung des Filmemachers für Diva, sondern auch den Prozess, den er und sein Partner durchlaufen, um Divas Leben zu verstehen. Divas Leben auf den Straßen von Saigon als Nudelverkäuferin, online als Social Media-Berühmtheit und auf der Bühne als Bingo-Sängerin und Zirkusartistin ist mit den Prozessen des Betrachtens (oder Beobachtens) und der Übersetzung verwoben sowie mit einer Reflexion über queere Identität, Distanz, Intimität und inkohärente Geschichten. Diva ist ein flüchtiger Moment im Leben einer Frau, der verspricht, eine größere queere und solidarische Gemeinschaft zu erreichen und die Sphären von Online und Realität zu verwischen.

SCREENING TIMES:

16.02. / 20:00 Kino Arsenal 1

16.02. / 21:30 Cubix 9

HOME WHEN YOU RETURN

Regie: Carl Elsaesser
USA, 2021
30′

Film still Home When You Return, © Carl Elsaesser

Eine Doppelbelichtung, ein Porträt eines Körpers, ein Haus, das zwischen seiner narrativen Vergangenheit und seiner buchstäblichen Gegenwart oszilliert. Die melodramatischen Filme der Amateurfilmerin Joan Thurber Baldwin aus den 1950er-Jahren werden psychisch auf das Haus projiziert, in dem meine Großmutter sieben Kinder großzog. Jetzt, nach ihrem Tod, wird es leergeräumt und zum Verkauf angeboten. Unter Beibehaltung der narrativen Strukturen des Melodrams, in dem oft Männer im Zentrum der Handlung stehen, selbst wenn es von Frauen handelt, fordert der Film die Zuschauer*innen auf, wie Thurber in ihrer Einführung sagt, ihre Aufmerksamkeit auf die Peripherien zu richten. (Carl Elsaesser)

SCREENING TIMES:

16.02. / 20:00 Kino Arsenal 1

THE RISING

Regie: Ed Lilly, Thora Hilmarsdottir, Paul Walker and Carl Tibbetts
United Kingdom, 2022
85′

Filmstill The Rising,© Sky UK Limited
Filmstill The Rising © Sky UK Limited

„I’m still here“, schreit die 19-jährige Neve Kelly ihre Mutter an, doch die reagiert nicht. Entsetzt stellt Neve fest, dass sie tot und für die anderen unsichtbar ist. Sie muss dabei zuschauen, wie ihre Familie und Freunde sich Sorgen machen, dass sie nach der Party gestern Nacht nicht wieder aufgetaucht ist. Ungläubig nimmt sie sich ihres geschundenen Körpers an, wäscht das Blut am Hinterkopf ab und wechselt die dreckigen Kleider. Was ist mit ihr passiert? Fest entschlossen, ihren Mörder zu finden, beginnt sie, ihren eigenen Tod zu untersuchen. Dabei stößt sie auf dunkle Geheimnisse und muss daraufhin ihr ganzes Leben und die Menschen, die ihr am nächsten stehen, noch einmal neu bewerten.

The Rising ist eine Adaption der belgischen Mystery-Serie Beau Séjour. Regisseur Ed Lilly und die Creators Pete McTighe und Charlotte Wolf stellen das jugendliche Opfer Neve als Erzählerin ihrer eigenen Geschichte in den Mittelpunkt. Getragen wird die Serie von einem jungen Schauspielensemble um die Dänin Clara Rugaard. Die Whodunnit-Struktur wird mit übernatürlichen und Horror-Elementen angereichert und visuell mit Motocross-Stunts und den imposanten Landschaften des englischen Lake Districts ausgestaltet.

SCREENING TIMES:

16.02. / 18:45 Zoo Palast 1

RERUNS:

Alis
16.02. / 20:00 Urania

Aos dezasseis (At Sixteen)
16.02. / 14:00 Urania
16.02. / 21:30 Cubix 9

Ak, Mark ve Ölüm (Love, Deutschmarks and Death)
16.02. / 17:00 Titania Palast

Blaues Rauschen (Blue Noise)
16.02. / 14:00 Urania
16.02. / 21:30 Cubix 9

Brainwashed: Sex-Camera-Power
16.02. / 15:00 Zoo Palast 2

Fogaréu
16.02. / 12:00 Zoo Palast 2

If from Every Tongue It Drips
16.02. / 14:00 Werkstattkino@silent green

Jail Bird in a Peacock Chair
16.02. / 21:30 Cubix 9

Ladies Only
16.02. / 14:30 Cubix 6

Lay Me by the Shore
16.02. / 11:00 Urania

Queens of the Qing Dynasty
16.02. / 15:00 Cubix 7

Soum
16.02. / 21:30 Cubix 9

Starfuckers
16.02. / 21:30 Cubix 9

Terminal Norte (North Terminal)
16.02. / 17:00 CinemaxX 2

Três tigres tristes (Three Tidy Tigers Tied a Tie Tighter)
16.02. / 20:00 Werkstattkino@silent green

Tytöt tytöt tytöt (Girl Picture)
16.02. / 20:30 Cubix 8

West by God
16.02. / 14:00 Urania

DIE 36. TEDDY AWARD VERLEIHUNG: DAS LINE-UP

Mit BRIX SCHAUMBURG, GEORGETTE DEE, RASHA NAHAS, ZSOMBOR BOBÁK, MICHAEL STÜTZ und der TEDDY JURY 2022

Wir sind sehr glücklich, den TEDDY AWARD in diesem Jahr wieder live in der Volksbühne Berlin verleihen zu können. Auf der grossen Bühne dieses grossartigen Theaters, dass in den letzten Jahren zu einer lieben Heimat für die TEDDY AWARD Verleihung und die anschliessende grösste und heisseste Party der Berlinale geworden ist. Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass auch ein Virus uns nicht davon abhalten kann queeres Leben und queere Kreativität und Solidarität zu feiern. Mit dem 36. TEDDY AWARD wollen wir unseren Beitrag leisten und einen Regenbogen queerer Freude, Sichtbarkeit und Gemeinschaft mit euch teilen. Seid dabei und feiert mit uns, wenn am 18.02. ab 21 Uhr die TEDDY AWARDS live aus der Volksbühne Berlin auf TEDDYAWARD TV vergeben werden! Hier gehts zum Livestream.


Moderiert wird die 36. TEDDY AWARD Verleihung von:

BRIX SCHAUMBURG
„Die Welt braucht mehr Glitzer und weniger Schubladendenken.“

© Sven Serkis

Brix Schaumburg ist Deutschlands erster offiziell geouteter trans Schauspieler. Der mehrfache Award-Preisträger, Sänger und Speaker setzt sich aktiv mit Aufklärung und Sichtbarkeitsarbeit für mehr Akzeptanz ein. Wir schreiben das Jahr 2022 und sind fortschrittlicher denn je. Es gibt nichts, was es nicht gibt und doch sind in unserem Grundgesetz Art.3 queere Menschen nicht einmal erwähnt.  Brix kämpft für mehr Gerechtigkeit, Offenheit und Liebe für alle Menschen und hostet Diversity-Coachings für Unternehmen, um für mehr Bewusstsein im Umgang mit unseren Mitmenschen und unserer Sprache zu sorgen.


VERZAUBERT WERDEN WIR VON:

GEORGETTE DEE
„Deutschlands größte lebende Diseuse“ – Die Zeit

©Georgette Dee

Mit ihren Liedern durchstöbert Georgette Dee Leben und Liebe, flattert mit einem Hauch von Melancholie allen Facetten der Gefühle mal hinterher, mal vorneweg, schlängelt sich gekonnt mühsam durch jeden Beziehungsdschungel und webt Geschichten, in denen jeder nach eigener Lust und Laune herumirren kann. Man möchte kein Wort, keine Geste und keines der Lieder verpassen – Und am Flügel lässt der fabelhafte Terry Truck die Gedanken und Lieder wie beiläufig in musikalisch großartigen Bildern erscheinen

Große Gesten, leise Töne, spitze Bösartigkeiten, lässige Provokationen, ergreifende Chansons – wahre Diven können das.
Und Georgette Dee sowieso… 

UND:

RASHA NAHAS
„Nahas has the theatricality of Weimar cabaret with added violins and rockabilly.“ – The Guardian

©Sama Haddad

Die in Berlin lebende palästinensische Singer-Songwriterin Rasha Nahas (geboren und aufgewachsen in Haifa) steht seit langem für einen Sound, der sich nahtlos zwischen frühem Rock ‘n’ Roll und den gewagten Tönen des Free Jazz bewegt und durch ihre ganz besondere Art des Songwriting, Storytelling und der Performance auszeichnet. Rashas musikalische Projekte erforschen stets neue Gebiete; ihr besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Narrativ. Ihr Debütalbum ‘Desert’ bescherte ihr hervorragende Kritiken. Sie beschreibt darin ihre persönliche und politische Reise von Palästina nach Deutschland und zurück und war damit im Programm ‘Loose Ends’ von BBC Radio 4, im Spotify Podcast: Mic Check und in der 3sat Kulturzeit sowie in vielen weiteren Radio- und Fernsehsendungen in Europa und der arabischen Welt zu sehen und zu hören. Rasha ist auf vielen Festivals und Veranstaltungen auf der ganzen Welt aufgetreten – unter anderem auf dem Glastonbury Festival, der Palestine Music Expo und dem Sim Sao Paolo.  Im Juni 2022 erscheint ihr neues Album ‘Amrat’. Darin begibt sie sich auf eine Entdeckungsreise zu den Themen Heimat, Zugehörigkeit, Spiritualität, Freiheit und ihrer Muttersprache.

ÜBER DIE QUEEREN FILME DER 72. BERLINALE INFORMIERT UNS:

Zsombor Bobák im Gespräch mit der TEDDY Jury und Michael Stütz

© Frameline Film Festival, Vitek Orski, van_schwarzdorn

Zsombor Bobák ist seit 2018 im TEDDY Team und hat seitdem nahezu alle queeren Filme der Berlinale gesehen. Mit seinen einfühlsamen und kompetenten Interviews und Gesprächen mit den Regisseur:innen ermöglicht er uns jedes Jahr auf TEDDYAWARD TV einen tiefen Einblick in die Welt des queeren Kinos und der Macher:innen. Er hat einen M.A. in Konservierung und Präsentation von Bewegtbild an der Universität Amsterdam erworben und ist Doktorand an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Sein Forschungsgebiet sind queere Archivierungsmethoden, die die LGBTQ+-Geschichte Mittel- und Osteuropas erlebbar machen. Er beschäftigt sich leidenschaftlich mit queeren bewegten Bildern und hat vor kurzem begonnen, die produktive Verbindung von akademischer Forschung und Found-Footage-Filmemachen zu erforschen.

Michael Stütz ist Leiter der Sektion Panorama der Berlinale. Er wurde 1977 in Linz, Österreich, geboren und studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien und der Freien Universität Berlin. Parallel arbeitete er für Filmproduktionen im Studio Babelsberg. Seit 2005 lebt und arbeitet er in Berlin. Nach einem Praktikum beim TEDDY wurde er 2006 Assistent des damaligen Panorama-Leiters Wieland Speck. In der Folge übernahm er in der Sektion Aufgaben von der Büroleitung bis zur Programmkoordination, Koordination des TEDDY AWARD und als Programmberater von Wieland Speck. Von Juli 2017 an war er als Kurator und Programmmanager des Panorama tätig, bis er 2020 die Leitung der Sektion übernahm.. Darüberhinaus war er bei zahlreichen anderen Festivals als Gastredner, Kurator oder Jurymitglied aktiv, darunter das Guadalajara International Film Festival, Crossing Europe, Mix Brazil oder das Tel Aviv International LGBT Film Festival.

DIE JURY DES 36. TEDDY AWARD

Faridah Gbadamosi hat in einer Vielzahl von Funktionen bei verschiedenen Filmfestivals und anderen Filmorganisationen gearbeitet, darunter das California Film Institute, Athena Film Festival, Tribeca, SIFF und viele andere. Neben ihrer Programmarbeit ist sie auch Vertriebsleiterin bei Open Your Eyes and Think MF, der Vertriebsabteilung von David Magdael & Associates, Beraterin für verschiedene Filmprojekte und freiberufliche Kulturkritikerin. Vor kurzem wurde sie zur künstlerischen Leiterin von Outfest ernannt und freut sich sehr darauf, die Zukunft der Organisation in ihrem 40 Jahr mitzugestalten. 

Pepe Ruiloba ist Filmprogrammer und -kritiker aus Mexiko-Stadt. Er arbeitete in der Produktion von Filmen und Werbespots, bevor er sechs Jahre lang beim Internationalen Filmfestival von Guadalajara als Programmgestalter und Koordinator des Premio Maguey tätig war, einer Wettbewerbssektion, die LGBTQ+-Filme vorstellt. Derzeit programmiert er den Queer-Strang des Raindance Film Festivals in London und die Árbol Rojo Film Exhibition im Südosten Mexikos. Er arbeitet auch als Drehbuchautor und Supervisor in der lokalen Produktionsfirma Studio Palíndromo und ist Filmkritiker für die Zeitung Reforma, eines der größten Printmedienunternehmen in Mexiko und Lateinamerika.

Joanna Ostrowska hat in Geisteswissenschaften promoviert und ist Dozentin am Lehrstuhl für Judaistik an der Jagielloński Universität (Krakau), für Gender Studies an der Universität Warschau und für polnisch-jüdische Studien am Institut für Literaturforschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Sie forscht zum Thema der vergessenen Opfer des Holocaust und der queeren Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Sie ist Filmkritikerin, Mitglied des Auswahlkomitees für das Krakauer Filmfestival und Programmgestalterin des LGBT-Filmfestivals in Warschau. 

Robert Moussa ist Gründer und Leiter des Soura Film Festivals, einem in Berlin ansässigen queeren Filmfestival, das filmische Talente aus der Region Südwestasien und Nordafrika (SWANA) ins Rampenlicht rückt und 2019 gegründet wurde. Er schloss sein Studium an der American University of Beirut mit einem Bachelor in Massenkommunikation ab und zog dann nach Prag, um seiner Leidenschaft für Film an der FAMU nachzugehen. Er wurde als Jurymitglied für die 15. Ausgabe des Xposed Film Festivals ausgewählt.