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Teddy Award Gewinner 2016

And the TEDDY goes to…
Hier findet ihr alle Gewinner des 30. TEDDY AWARDS sowie Informationen zu den Filmen und Interviews mit den Regisseur_innen und Schauspieler_innen. Teddy Award Gewinner 2016 weiterlesen

Bald ist es wieder soweit….

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und der 30. TEDDY AWARD steht in den Startlöchern. Im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2016 wird wieder der weltweit wichtigste queere Filmpreis in den drei Kategorien Bester Kurzfilm, Bester Dokumentar-/Essayfilm und Bester Spielfilm vergeben. Wir freuen uns auch dieses Mal auf spannende Interviews, Panel Discussions, viele tolle Filme, Partys und natürlich die Preisverleihung in der STATION BERLIN am Gleisdreieck, am 19.02.2016 die den Abschluss und Höhepunkt der TEDDY AWARDS bilden wird.

Ein besonderer Anlass wird zudem der 30. Geburtstag des TEDDYS, den wir im Anschluss an die Preisverleihung mit euch feiern möchten. Tickets für die Preisverleihung und die große TEDDY-Party gibt´s ab jetzt im Vorverkauf.

Mit dem TEDDY AWARD werden Filmemacher ausgezeichnet, die in ihren Filmen queere Inhalte einem größeren Publikum zugänglich machen und damit einen Beitrag zu mehr Toleranz, Akzeptanz und Gleichberechtigung in der Gesellschaft leisten. Der TEDDY AWARD versteht sich somit als eine politische, gesellschaftlich engagierte Auszeichnung, die sich zum Ziel genommen hat, queeres Filmemachen aus dem Abseits in die Mitte der Gesellschaft zu holen, um sie einem breiteren Publikum, aber auch der Filmindustrie sichtbar zu machen und Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Russlands Straßen sollen sicherer werden

In weiten Teilen der Welt glauben die Menschen, dass vor allem die Frauen die schlechteren Autofahrer sind. In Russland ist man da schon einen Schritt weiter. Um die Unfallstatistiken zu senken, soll in Putins Land nämlich nicht jeder einen Führerschein machen dürfen.

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Auf einer Liste für medizinische Abweichungen sind nun psychische Störungen aufgeführt, die künftig zu einem Fahrverbot führen. Dazu zählen auch Transsexualismus und Transvestitismus. Dass die sexuelle Orientierung über Fahrtauglichkeit entscheidet und Minderheiten eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellen, ist neu.
Neben dieser offenen Diskriminierung finden sich im Verbotskatalog aber noch weitere potentielle Störenfriede der russischen Verkehrssicherheit: Pädophile, Kleptomane und Glücksspielsüchtige. Eine sexuelle Minderheit wird in einen Topf mit psychisch Kranken und Kriminellen geworfen.

Dabei hält sich Putin sogar an eine offizielle Liste der WHO. Im Abschnitt F60 bis F69 der ICD-10 werden „medizinische Abweichungen“ sowie „Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen“ aufgeführt. Dort finden sich neben einer Reihe psychischen Störungen eben auch Transsexualismus und Transvestitismus.
Obwohl diese im Mai überarbeitet werden soll, wirft sie dennoch Fragen auf. Auch Homosexualität war lange auf dieser Liste zu finden.