DIENSTAG, 18.02., 14:30–16:00 HAU2, Hebbel am Ufer, Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin: Es gibt nur wenige Dinge, die für queere Geschichten unverzichtbar sind, wie der Akt des Zuhörens. Denn es ist das Zuhören, das sowohl Coming-out- als auch Coming-of-Age-Geschichten vorantreibt, in denen die Figuren allmählich die Kraft ihrer Wünsche und die Wunder der Welt um sie herum erkennen. Es erfordert viel Mut, auf unser Herz zu hören, während wir diese Geschichten erzählen; dies bedeutet, große Risiken einzugehen, sowohl persönlich als auch beruflich. In dieser dritten Ausgabe der Teddy Talents Talks laden wir vier Filmprofis ein, über die Grenzen nachzudenken, die sie durch mutiges Zuhören überwunden haben, und darüber, wie wichtig der Akt des Zuhörens für ihre Arbeit ist.
Die Panelisten sind Faridah Gbadamosi, Jun Li, Paulina Lorenz und Connor Jessup. Die Moderation übernimmt Djamila Grandits. Mehr Informationen findet ihr hier.
DIRECTORS EXCHANGE: (Re)claiming Authority over Narratives
Montag, 17.02.2025, 10:00-10:45 HUB75 I Marlene Dietrich Platz, 10785 Berlin Freier Eintritt ohne Akkreditierung
Wer hat das Recht, die Geschichte eines anderen zu erzählen, und können Autorität und Zusammenarbeit organisch nebeneinander bestehen? Wenn es um fiktionale Nacherzählungen, beobachtende Dokumentarfilme und die Erforschung harter Realitäten geht, wie kommt der Prozess zwischen der Regie und denjenigen, die diese Realitäten leben, zusammen, um authentische und bewegende Werke wie die drei Filme unserer Diskussionsteilnehmer zu schaffen? Die Teilnehmenden sind Paula Tomás Marques, Yihwen Chen, Joy Gharoro-Akpojotor. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Nastaran Tajeri-Foumani. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.
DIRECTORS EXCHANGE: Double Trouble: The Art of Co-Directing
Montag, 17.02.2025, 11:00-11:45 HUB75 I Marlene Dietrich Platz, 10785 Berlin Freier Eintritt ohne Akkreditierung
Zusammenarbeit, der natürliche Prozess, eine Geschichte gemeinsam zu entwickeln und dann den Sprung in denselben Regiestuhl zu wagen – was sind die Vorteile, wenn man eine*n Co-Director*in hat, und überwiegen sie die Nachteile, falls es welche gibt? Lassen Sie es uns mit den Regisseur*innen von Lesbian Space Princess, Night Stage und Sirens Call herausfinden. Die Teilnehmenden sind Miri Ian Gossing, Lina Sieckmann, Marcio Reolon, Leela Varghese, Emma Hough Hobbs und Filipe Matzembacher. Moderiert wird die Veranstaltung von Ana David. Mehr Informationen zu der Veranstaltung findet ihr hier.
Heute werden sechs queere Filme auf der 75. Berlinale erstmals gezeigt! Zudem haben wir eine Reihe von Interviews für euch, die interessante Hintergrundinformationen zur Entstehung der Filme liefern.
INTERVIEWS:
Batim
In den 1990ern als Kind aus der Sowjetunion nach Israel gekommen, non-binär und von Erinnerungen geplagt, besucht Sasha die einst bewohnten Häuser. Eine Meditation in Schwarz-Weiß über das Zuhausesein in einem Haus, einem Körper, in der Zeit.
Damit die jungen Menschen ungestört ihre Produktivität steigern können, werden alte in Seniorenkolonien untergebracht. Die 77-jährige Tereza weigert sich, das zu akzeptieren, und begibt sich auf eine schicksalhafte Reise durchs Amazonasgebiet.
LGTB sein wird im mehrheitlich muslimischen Malaysia kriminalisiert. Transmann Faris und seine Band spielen trotzdem Konzerte, reisen und demonstrieren. Ein dokumentarisches Porträt mutiger Menschen, humorvoller Freundschaft und des Spirit of Punk.
Markos Leben gerät aus den Fugen, als seine Jugendliebe Slaven zur Beerdigung seines Vaters ins Dorf zurückkehrt und ihre verbotene Liebschaft wieder aufflammt. Das Dorf steht kurz vor einer Überschwemmung und Marko muss eine Entscheidung treffen.
In den 1990ern als Kind aus der Sowjetunion nach Israel gekommen, non-binär und von Erinnerungen geplagt, besucht Sasha die einst bewohnten Häuser. Eine Meditation in Schwarz-Weiß über das Zuhausesein in einem Haus, einem Körper, in der Zeit.
Regie: Shatara Michelle Ford USA, Taiwan, Großbritannien, 2024, 128′
Drei queere Schwarze Frauen in den Dreißigern unternehmen einen Roadtrip durch den Mittleren Westen der USA. Sie suchen ihre Freundin, die verschwunden zu sein scheint.
1970er-Jahre. Die jugendliche Ausreißerin Jeanne verfällt dem Zauber von Cristina, dem geheimnisvollen Star des Films Die Schneekönigin, der in dem Studio gedreht wird, in dem Jeanne Unterschlupf gefunden hat.
Eine amerikanische Filmcrew reist für eine Medienagentur nach Argentinien, um einen Musiker mit Potenzial zu treffen. Doch als sie feststellen, dass sie im falschen Land gelandet sind, beschließen sie, vor Ort Leute anzuheuern und selbst einen Trend zu kreieren.
Regie: Gabriel Mascaro Brasilien, Chile, Mexiko, Niederlande, 2025, 86′
Damit die jungen Menschen ungestört ihre Produktivität steigern können, werden alte in Seniorenkolonien untergebracht. Die 77-jährige Tereza weigert sich, das zu akzeptieren, und begibt sich auf eine schicksalhafte Reise durchs Amazonasgebiet.
Regie: Yihwen Chen Indonesien, Malaysia, 2025, 88′
LGTB sein wird im mehrheitlich muslimischen Malaysia kriminalisiert. Transmann Faris und seine Band spielen trotzdem Konzerte, reisen und demonstrieren. Ein dokumentarisches Porträt mutiger Menschen, humorvoller Freundschaft und des Spirit of Punk.
Markos Leben gerät aus den Fugen, als seine Jugendliebe Slaven zur Beerdigung seines Vaters ins Dorf zurückkehrt und ihre verbotene Liebschaft wieder aufflammt. Das Dorf steht kurz vor einer Überschwemmung und Marko muss eine Entscheidung treffen.
Bühne frei für die Stars der queeren Kulturszene! In diesem Jahr dürfen wir uns auf eine spektakuläre After Show Show freuen, in der die Drags mit ihrer einzigartigen Energie und ihrem atemberaubenden Talent die Bühne erobern: Die Amüsierdamen der Grossen Freiheit 114 und vom Restaurant Das Hoven begleiten Euch durch eine besondere Nacht mit Gesang, Moderation und Schnaps.
Nikita Vegas und Kelly Heelton sind bekannt aus Drag Race Germany. Nikita ist seit langem im Geschäft in Berlin und gibt ihren monatlichen Salon in der Grossen Freiheit 114 – mit einer tollen Stimme und viel Herz.
Kelly Heelton aus Frankfurt am Main, auch bekannt durch Drag Race Germany, hat im Main-Taunus-Kreis vielerlei DragShows gemacht. In Berlin spielt sie aktuell in der Bar jeder Vernunft.
Destiny Drescher ist Drag-Schauspielerin am BKA Theater und bringt mit Witz und toller Ausstrahlung jede Tanzfläche zum Beben.
Auf einen wundervollen TEDDY und eine unvergessliche Nacht!
Der dritte Tag der Berlinale ist da und bringt gleich eine Reihe spannender TEDDY-Filme mit sich. Heute feiern sieben Filme Premiere!
INTERVIEWS:
Le Rendez-vous de l’été
Paris während der Olympischen Spiele 2024: Blandine (30) reist aus der Normandie an, um die Schwimmwettbewerbe zu verfolgen. Verwirrt von dem ungewohnten Trubel in der Stadt, muss sich Blandine durch das Chaos und ein unerwartetes Wiedersehen kämpfen.
Ein schwuler Mann imitiert Männer, mit denen er Sex hat, und bringt diese neue Persona jeweils mit in sein nächstes Sex-Date. Nur indem er vorgibt, ein anderer zu sein, ist er ganz bei sich.
Rosa von Praunheim ist die satanische Sau, verkörpert von dem schamlosen Schauspieler Armin Dallapiccola. Ein poetischer Abriss über Leben und Tod, mit penetranten Fans, dem lieben Gott, Liebhabern und Rosas entsetzter Mutter.
Der junge Lehrer Ari kündigt seinen Job und wird von seinem Vater aus dem Haus geworfen. Verloren und allein, sucht er den Kontakt zu alten Freund*innen. Das löst eine Reise zur Selbsterkenntnis aus.
Regie: Liryc Dela Cruz Italien, Philippinen, 2025, 75′
Drei philippinische Geschwister, alle Hausangestellte in Italien, treffen sich in der Villa, die eine der Schwestern geerbt hat. Gemeinsame Erinnerungen und verdrängte Kränkungen stehen im Raum und stellen ihre zerbrechliche Beziehung auf die Probe.
Paris während der Olympischen Spiele 2024: Blandine (30) reist aus der Normandie an, um die Schwimmwettbewerbe zu verfolgen. Verwirrt von dem ungewohnten Trubel in der Stadt, muss sich Blandine durch das Chaos und ein unerwartetes Wiedersehen kämpfen.
Ein schwuler Mann imitiert Männer, mit denen er Sex hat, und bringt diese neue Persona jeweils mit in sein nächstes Sex-Date. Nur indem er vorgibt, ein anderer zu sein, ist er ganz bei sich.
Rosa von Praunheim ist die satanische Sau, verkörpert von dem schamlosen Schauspieler Armin Dallapiccola. Ein poetischer Abriss über Leben und Tod, mit penetranten Fans, dem lieben Gott, Liebhabern und Rosas entsetzter Mutter.
Exzentrisch ist diese die taiwanesische TV-Kultur der 1970er-Jahre aufgreifende Spektakel-Persiflage von Su Hui-yu, in der roller-skating Hitler mit Stalin und Mao mit Chiang Kai-shek tanzt. Eine Revue der Diktatoren, im Bund mit dem Entertainment.
Dokumentarische Form über sechs trans Frauen und ihren Alltag im Madrid der 1980er-Jahre. Freimütig berichten sie von ihren Erfahrungen als Performerinnen und Prostituierte, mit sozialer Ausgrenzung und repressiven Gesetzen auch nach der Franco-Diktatur.