32. TEDDY AWARD Filmanmeldung

Hier könnt ihr euren Film für den 32. TEDDY AWARD und die 68. Berlinale anmelden. Bitte beachtet die Einreichtermine und die Regularien.

Anmeldschluss:
Für Langfilme: 01. November 2017
Für Kurzfilme: 15. November 2017

Um einen Film für die Berlinale anzumelden, müsst Ihr dem Festival innerhalb der Anmeldefrist den Film und die vollständige ausgefüllte Filmanmeldung zukommen lassen.

Bitte lest in jedem Fall zuvor die Allgemeinen Anmelde- und Teilnahmerichtlinien sowie den „ How to Berlinale “ Leitfaden zur Filmanmeldung.

Die zusätzlichen speziellen Anforderungen der einzelnen Sektionen – bezüglich Premierenstatus, Laufzeit, Untertitelung etc. – findet Ihr auf den jeweiligen Sektionsseiten des Wettbewerbs, der Berlinale Shorts, des Panoramas, des Forums, von Generation und derPerspektive Deutsches Kino.

TEDDY AWADR goes Paris

Auch in diesem Jahr sind wir mit dem TEDDY zu Gast im Luminor Hotel de Ville in Paris. Am 28.04. und 29.04. gibt es Special Screenings von Filmen aus dem diesjährigen TEDDY Programm. Die Reihe wird präsentiert von Wieland Speck, Kurator Berlinale Panorama, und Michael Stütz, Berlinale Panorama, Koordinator Teddy Award. Tickets für die jew. Screenings könnt ihr hier online buchen und den Weg zum Kino findet ihr hier. Viel Spass in Paris.

Freitag 28.04.17
20h – GOD’s OWN COUNTRY by Francis Lee, 104 min.

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Filmstill „God´s Own Country“

Samstag 29.04.17
15hCLOSE KNIT by Naoko Ogigamii, 127 min.

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Flmstill „Close Nit“

17h30
MIN HOMOSYSTER by Lia Hietala ,15 min.

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Filmstill „Min Homosyster“-© New Stories AB min

SMALL TALK by Hui-Chen Huang, 88 min

Filmstill "Smal Talk"
Filmstill „Smal Talk“

20h
CEUX QUI FONT LES RÉVOLUTIONS À MOITIÉ N’ONT FAIT QUE SE CREUSER UN TOMBEAU by Mathieu Denis et Simon Lavoie,  183 min.

CEUX QUI FONT LES RÉVOLUTIONS À MOITIÉ N'ONT FAIT QUE SE CREUSER UN TOMBEAU
Filmstil „CEUX QUI FONT LES RÉVOLUTIONS À MOITIÉ N’ONT FAIT QUE SE CREUSER UN TOMBEAU „

Tag 10: Macht Kaputt was euch kaputt macht

Was für eine schöne Nacht meine Freunde! Was für eine spektakuläre Preisverleihung! Conchita Wurst war da, Udo Kier und sogar Andrea Nahles (auch wenn sie in dieser Liste ein bisschen aus der Reihe tanzt). Die TEDDY-Trophäen wurden vergeben und  wir haben wirklich getanzt bis die Zehen bluteten!

Deswegen heute vielleicht was ruhiges…zum Beispiel ins Kino? Also ich hätte Lust. Vielleicht etwas um unser politisches Bewusstsein zu schärfen. Wie wäre es mit dem Dokumentarfilm „Mein wunderbares West-Berlin“? In diesem Film lässt Jochen Hick Erinnerungen an eine Zeit aufleben, in der noch wild gekämpft wurde. Sein Film erzählt unter anderem von der „Homosexuellen Aktion Westberlin“ die 1971 gegründet  wurde und sich für die ersatzlose Streichung des §175  einsetzte. Jochen Hick nimmt uns mit in eine Zeit in der Berlin ein absolut magischer aber vor allem sehr politischer Raum war. Legenden besagen übrigens, dass die „HAW“ auf den Berliner Filmfestspielen gegründet wurde, nach der Vorstellung des Films „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ von Rosa von Praunheim. Vielleicht gründet ihr ja eine politische Bewegung nachdem ihr diesen Film gesehen habt! Wer weiß…

Unten findet ihr das heutige Programm.

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Harald Christ über das internationale Engagement des TEDDY

Statement

Harald Christ, langjähriger Unterstuetzer und Förderer des TEDDY AWARD mit seinem Statement zum internationalen Engagement des TEDDY.
Solange Homosexualität in Teilen der Welt mit der Todesstrafe bedroht ist und selbst in Städten wie Berlin homophobe Gewalt an der Tagesordnung ist, trägt der TEDDY AWARD auch eine politische Bedeutung und Verantwortung.

Interview

Harald Christ engagiert sich seit vielen Jahren u.a. im Bereich der internationalen humanitären Hilfe, als Kurator und Förderer bei der Deutschen Aids-Stiftung und als Förderer bei verschiedenen Diversity-Veranstaltungen wie dem TEDDY AWARD. Im folgenden Interview spricht er über die Notwendigkeit persönlichen Einsatzes bei der Schaffung einer offenen Gesellschaft und über die Möglichkeiten, Intoleranz und Homophobie entgegen zu treten.